DIY: 6 schöne und einfache Lavendelgeschenke

Vielleicht habt ihr ja schon gelesen, dass ich Lavendel sehr gerne mag und mich jedes Jahr auf die Lavendelblüte freue. Und am schönsten ist es ja, wenn man noch länger etwas davon hat und auch verschenken kann. Es gibt einige Möglichkeiten, um Lavendel zu verarbeiten und auch Lavendelgeschenke zu verschenken.

Hier möchte ich euch meine 6 Favoriten vorstellen:

1) Lavendelbadesalz

Ein Vollbad zum Entspannen nach einem anstrengenden Tag kann helfen den Tag angenehm ausklingen zu lassen und den Schlaf zu verbessern. Lavendel mit seiner entspannenden Wirkung kann hier zusätzlich unterstützen. Salz im Badewasser ist zudem gut für die Haut, da es hilft die Feuchtigkeit in der Haut beim Baden zu erhalten. Deshalb ist Lavendel-Badesalz ein tolles Geschenk. Die Herstellung funktioniert recht einfach: Salz (am besten Totes-Meer-Badesalz oder Thermalsolesalz) mit der gewünschten Menge an Lavendelblüten gut vermischen. Wer es intensiver möchte kann auch noch einige Tropfen des ätherischen Öls „Lavendel fein“ mit untermischen. Anschließend in ein Glas abfüllen und beschriften.

Ihr seid noch etwas unsicher, wie das Herstellen funktioniert? Oder wollt wissen welche Badesalze sonst noch möglich sind? Mehr Details dazu könnt ihr hier nachlesen: DIY Badesalz.

Lavendelbadesaltz

2) Lavendelblütenzucker

Hab ihr schon von Lavendelblütenzucker gehört? Nein? Dann möchte ich euch diesen hier kurz vorstellen: Lavendelblütenzucker eignet sicher hervorragend zum Verfeinern von Süßspeisen. Ob über den Kuchen, Pfannkuchen, Obstsalat oder auch Panna Cotta, er gibt eine besondere Note. Deshalb ist er ein wunderbares Lavendelgeschenk. Zum Backen selber kann nicht empfehlen den Lavendelzucker zu verwenden. Das wird zu intensiv.

Was braucht man zur Herstellung?

– 1 EL Lavendelblüten (getrocknet)
– 50 g Weißer Zucker (Brauner Zucker lässt die Blüten nicht so schön zur Geltung kommen und ist somit optisch ungeeignet. Anstatt Zucker kann man es auch mit Zuckeraustauschstoffen wie Birkenzucker (Xylit) oder Erythrit versuchen. Hier würde ich aber zunächst eine kleine Probeportion machen: der Geschmack unterscheidet sich doch etwas von „normalen“ Zucker und schmeckt nicht jedem.

Wie funktioniert die Herstellung?

1. Lavendelblüten mit einem scharfen Messer kleinschneiden bzw. hacken. Dieser Schritt ist wichtig, da nur so ausreichend ätherische Öle freiwerden und anschließend vom Zucker aufgenommen werden können.

2. Die klein gehakten Blüten gut mit dem Zucker gut vermischen. Das klappt auch super mit einem Haushaltsmixer.

3. Zum Schluss in ein fest verschließbares Glas (Schraubglas, Glas mit Bügelverschluss) abfüllen. Vor dem Verwenden noch 1 -2 Wochen stehen lassen. Die ätherischen Öle werden in diesem Zeitraum vom Zucker aufgenommen und es wird so intensiver im Geschmack. Danach genießen.

3) Duftsäckchen mit Lavendel

Vielen von euch sind die Duft-Säckchen mit Lavendel sicher ein Begriff: in den Kleiderschrank gelegt, hilft Lavendel Kleidermotten zu vertreiben. Schöne Lavendel-Duftsäckchen lassen sich auch schnell selbst herstellen. Selbst ohne Nähmaschine und als Nähanfänger ist es gut möglich.

Was braucht man dazu?

– Getrocknete Lavendelblüten
– Baumwollstoff
– Nähgarn und Nadel/Nähmaschine
– Stoffband zum Zubinden

Wie stellt man die Säckchen her?
1. Zunächst sollte man den Baumwollstoff waschen, damit keine Schadstoffe mehr im Stoff sind.

2. Zuschnitt: Anschließend den Stoff auf die richtige Größe zuschneiden. Ich habe mich für eine Stoffgröße von 20 cm x 12 cm entschieden. Somit erhalte ich ein Säckchen von etwa 9 cm Breite und 11 cm Höhe.
Um das Nähen wirklich sehr einfach zu halten, habe ich die obere Kante des Säckchens mit einer Zickzackschere zugeschnitten. Damit franst der Stoff nicht so leicht aus und ich kann auf das Vernähen verzichten.

3. Nähen: Nach dem Zuschneiden muss der Stoff über die kurze Kante rechts auf rechts zusammengefaltet werden. Nun die untere und seitliche Kante zusammennähen. Das Säckchen wenden und schon ist es fertig.

Lavendeläckchen nähen

4. Fertigstellen: Zum Schluss die getrockneten Lavendelblüten in das Säckchen füllen und zubinden.

Lavendelsäckchen

4) Lavendelkissen

Kleine Lavendelkissen sind speziell für Kinder, aber auch für Ältere eine schöne Geschenkidee. Dazu wird eine Kissenhülle aus Baumwollstoff genäht und anschließen mit Lavendelblüten und Dinkelspelzen gefüllt.

Was braucht man dazu?

– Lavendelblüten (getrocknet)
– Dinkelspelzen
– Baumwollstoff
– Nähgarn und Nadel/Nähmaschine

Wie stellt man das Kissen her?

1. Auch hier zunächst den Baumwollstoff waschen.

2. Größenwahl und Zuschnitt: Kissen mit Lavendel und Dinkelspelzen dienen eher zum Kuscheln, als zum komplett darauflegen. Daher müssen sie nicht so groß sein. Ich habe die Lavendelkissen entweder rund mit einem Durchmesser von 22 cm genäht oder quadratisch mit einer Kantenlänge von 20 cm. Zeichnet euch die gewünschte Größe und Form zunächst auf ein Blatt Papier. Anschließend wird es mit 1 cm Nahtzugabe an allen Kanten auf den Stoff übertragen. Man braucht den Stoff 2-mal, je einmal für Vorder- und Rückseite.

3. Nähen: Nun die beiden Stoffteile rechts auf rechts aufeinanderlegen und zusammennähen. Dabei ca. 8 bis 10 cm zum Befüllen und als Wendeöffnung offenlassen.

4. Fertigstellen: Den Kissenbezug umdrehen und bis zur gewünschten Festigkeit mit Dinkelspelzen befüllen. Zum Schluss die getrockneten Lavendelblüten bis zur gewünschten Geruchsintensität zugeben. Dabei immer wieder gut schütteln, damit sich der Lavendel gut verteilt. Zum Schluss die Wendeöffnung mit einem schmalen Stich verschließen.

5) Lavendelsirup

Zusammen mit kaltem Wasser oder Tonic gibt Lavendelsirup ein herrliche Sommergetränk. Ich habe das Rezept dazu kürzlich bei Sally entdeckt und musste es sofort ausprobieren. Und der Sirup schmeckt wirklich sooo lecker. Das Rezept dazu könnt ihr hier nachlesen.

6) Lavendelmännchen

Eine dekorative Idee, die mit frischen oder auch getrockneten Lavendelblütenzweigen funktioniert, sind Lavendelmännchen. Sie sind ein tolles Lavendelgeschenk für Liebhaber. Ich verschenke es am liebsten in Kombination mit Lavendel-Badesalz.

Was braucht man dazu?

– Lavendelblüten am Stängel (4 – 5 pro Männchen)
– Chenilledraht (auch Pfeiffenputzer genannt) für Oberkörper und Arme
– Stoff (z.B. Tüll, Spitze, Musselin) für den Rock
– Holzkugel für den Kopf (Durchmesser: 2 cm)
– Stifte zum Gesicht aufmalen
– Band zum Aufhängen

Wie stellt man das Lavendelmännchen her?

Die Material-Liste ist ganz schön lang, aber lasst euch nicht entmutigen, das Lavendelmännchen ist trotzdem schnell hergestellt. Ich habe euch hier eine bebilderte Anleitung zusammengestellt, damit schafft ihr auch ganz bestimmt.

Lavendel-Männchen

Ich hoffe für euch waren ein paar schöne Ideen dabei und ihr habt Spaß beim Nachmachen.

Den Lavendel für die Geschenke könnt ihr gut selbst zu Hause, auch im Kübel anbauen. Denn lavendel ist zum Glück eine dankbare und pflegeleichte Pflanze. Mehr zum Anbau könnt ihr in meinem Post zum Lavendel nachlesen.

Einige der Lavendelgeschenke werden am besten mit getrockneten Lavendelblüten hergestellt. Wie ihr die am besten trocknet findet ihr in dem Beitrag “Lavendel richtig trocknen” bei “Mein schöner Garten”.

Ihr habt Fragen oder Kommentare dazu? Dann meldet euch gerne oder kommentiert.

10 Pflanzen zur Mückenabwehr am Balkon

Sommerzeit ist leider oft auch Mückenzeit und wie ich euch schon erzählt habe, mögen mich die Mücken sehr gerne. Immer sprühen oder cremen (mit egal was), war für mich keine Lösung. Genauso wenig wie hinter verschlossenen Türen in der Wohnung zu bleiben. Deshalb war ich auf der Suche nach natürlicher Mückenabwehr, die ich direkt auf den Balkon pflanzen kann.

Hier gibt es zum Glück einiges an Auswahl. Stark duftende Pflanzen, deren Düfte meist durch ätherische Öle hervorgerufen werden, mögen die Mücken nicht. Meist sind genau diese Gerüche für uns aber sehr angenehm und haben zum Teil noch weitere positive Wirkungen auf uns.

10 Pflanzen zur Mückenabwehr

Da ich keinen Garten habe, stelle ich euch hier nur Pflanzen vor, die ihr einfach im Kübel auf Balkon, Terrasse und teilweise sogar auf dem Fensterbrett haben könnt. Außerdem liebe ich es einfach, daher findet ihr hier auch nur recht pflegeleichte Pflanzen. Schließlich soll die Mückenabwehr nicht zu viel Arbeit machen.

(1) Basilikum:
Der Duft den wir so lieben entsteht durch ätherische Öle. Und genau diese mögen die Mücken gar nicht. Am besten gegen Mücken hilft der Zitronenbasilikum. Dieser ist meistens nicht im Supermarkt erhältlich, aber problemlos aus Saatgut selbst zu ziehen.
Pflanztipp: Wichtig ist ein sonniger Standort und ausreichend Wasser. Basilikum gehört, als einiger der wenigen Kräuter, zu den Starkzehrern. Daher in Gemüseerde (nicht Kräutererde) pflanzen und regelmäßig düngen.

(2) Rosmarin:
Die Nadeln des Rosmarins haben eine sehr harte Haut. So kommt in unverletztem Zustand wenig des ätherischen Öls nach außen. Es gibt aber einen Trick, wie man die ätherischen Öle trotzdem – ganz leicht – zur Mückenabwehr nutzen kann: frische Nadeln etwas zerbrechen und auf ein Gitter über ein Windlicht legen. Alternativ ein Räucherstövchen verwenden und dort die zerbrochenen Nadeln darauf legen.
Pflanztipp: Rosmarin wächst auf fast allen Böden, bevorzugt aber sandigen/durchlässigen Boden. Ein sonniger Platz und schon ist er zufrieden. Rosmarin ist als mediterranes Kraut jedoch nur bedingt winterhart. Ab etwas – 5°C sollte man ihn gegen die Kälte schützen.

(3) Lavendel:
Der tolle Duft verjagt nicht nur Mücken, sondern wirkt auch entspannend. Perfekt für einen gemütlichen Abend nach einem stressigen Tag.
Pflanztipp: Lavendel mag durchlässigen Boden und vollsonnige Standorte. Mehr siehe Pflanztipps zum Lavendel findet könnt ihr in meinem Post dazu nachlesen.

(4) Zitronenmelisse:
Der intensive zitronenartige Geruch wird ebenfalls durch ätherische Öle hervorgerufen und ist für die abschreckende Wirkung verantwortlich.
Pflanztipp: Zitronenmelisse ist sehr pflegeleicht, fast unverwüstlich. Da sie zum Wuchern neigt, am besten einzelnen in einen Topf setzen. Sonst könnte sie die anderen Pflanzen schnell überwuchern.

(5) Katzenminze:
Das ätherische Öl Nepetalacton zieht Bienen und Hummeln an, wird aber von Mücken gehasst. Es scheint sogar besonders wirksam zu sein. Wirksamer als so einige Mückenschutzmittel, die man kaufen kann.
Pflanztipp: Die pflegeleichte Staude ist winterhart und liebt sonnige Standorte. Sie bevorzugt Nährstoff-armen und durchlässigen Boden.

(6) Eukalyptus:
Traumhaft frischer Geruch nach Zitronen, durch die ätherischen Öle Citronellal und Citronellol. Wird nicht nur von Mücken sondern auch von Wepsen gehasst. Man findet diese Öle häufig auch in Mischungen zur natürlichen Mückenabwehr.
Pflanztipp: Sonniger, warmer Standort. Leider ist Eukalyptus nicht winterhart. Deshalb muss er im Winter in die Wohnung geholt werden.

(7) Tagetes/Studentenblume:
Unverwechselbarer, intensiver Geruch. Nicht ganz mein Geschmack, aber hilfreich in der Mückenabwehr.
Pflanztipp: Einjährige, pflegeleicht, aber nicht winterharte Pflanze. Sie liebt es sonnig bis halbschattig und einen lockeren Boden. Ab Ende April kann sie direkt im Freiland/Topf gesät werden (Lichtkeimer). Immer auf ausreichend Gießen achten, denn sie mag keine Trockenheit.

(8) Ringelblumen:
Ihr Duft lenkt Mücken ab, denn er enthält Pyrethrin, ein Stoff, der in Mückenschutzmitteln und Insektiziden enthalten ist.
Pflanztipp: Sonniger bis halbschattiger Standort und einen durchlässigen Bogen, mehr braucht die Ringelblume nicht. Man sollte allerdings einen tiefen Topf verwenden. Da die Ringelblume ein Tiefwurzler ist, gedeiht sie in flachen Wann und Schalen nicht besonders gut. Mehr zur Ringelblume findet ihr hier: Ringelblume im Topf.

(9) Duftpelargonie (bzw. Duftgeranie):
Hier scheiden sich die Geister: die einen lieben Geranien, die andere hassen sie. Wenn ihr zur ersten Gruppe gehört habt ihr Glück: sie ist nämlich nicht nur pflegeleicht, sondern hält Mücken zuverlässig fern. Für alle, die den typischen Geranienduft nicht so gerne mögen, gibt es inzwischen besondere Duftgeranien, die nach Zitrone, Schokolade oder Minze riechen. Ab besten klappt die Mückenabwehr mit Zitronen- oder Minzgeruch.
Pflanztipp: Sonnig bis halbschattig stellen und regelmäßig gießen. Ansonsten stellen die Pelargonien keine großen Ansprüche.

(10) Tomaten:
Auch den Geruch der Tomatenpflanzen mögen Mücken nicht. Allerdings funktioniert das nur in sehr geringem Umfeld der Pflanze. Am besten klappt es, wenn man sich einige (kleine) Tomatenpflanzen rund um die Sitzecke stellt.
Pflanztipp: Viel Sonne, Wasser und Dünger mögen die Tomaten. Bei weniger Sonne wächst die Pflanze auch, allerdings gibt es weniger aromatische Früchte. Weitere Tipps zu Anbau und Pflege von Tomaten könnt ihr hier nachlesen: Pflege von Tomaten und Paprika.

Am besten funktioniert eine Mischung aus mindestens drei verschiedenen Arten. Als sehr hilfreich hat sich bei mir bewiesen: Tomaten in Kombination mit Basilikum und Katzenminze.

Und noch ein paar Tipps

Manchmal lauert die Gefahr der Mückenabwehr auch außerhalb des Balkons. Da wir unsere Pflanztöpfe da wohl kaum mitnehmen wollen, verwende ich da mein selbst gemachtes Mückenspray. Auf Basis von natürlichen ätherischen Ölen hilft es ebenfalls gut gegen eine Mückenplage (mehr dazu könnt ihr hier nachlesen).

Ein tolle Möglichkeit ist auch Folgende: aus ein paar Teilen der Pflanzen zusammen mit ätherischen Ölen eine Öllampe zur Mückenabwehr zu gestalten. Man braucht nicht unbedingt Petroleum für Duftlampen. Diese lassen sich auch super mit verschiedenen Speiseölen (z.B.: Raps-, Sonnenblumen- oder Weizenkeimöl) herstellen. Ich habe Rosmarinäste in Rapsöl eingelegt und einige Tropfen ätherisches Öl Citronella hinzugefügt. Die genaue Anleitung zur Herstellung von Öllampen mit Pflanzenöl könnt ihr bei Bo nachlesen.

Öllampe Mückenschutz

Und zum Schluss noch ein paar allgemeine Tipps: Was mögen Mücken und sollten wir deshalb vermeiden?
– Künstliche Duftstoffe, wie sie z.B. häufig in Weichspüler verwendet werden, ziehen Mücken eher an. Also noch ein Grund darauf zu verzichten.
– Stehende Gewässer ziehen Mücken an. Wer also einen (Mini-)Teich zu Hause hat: am besten für Wasserbewegung sorgen.
– Mücken lieben übrigens auch dunkle Farben und Schweiß. Also ihr wisst was zu tun ist: schnell noch duschen und ein weißes Shirt überziehen

Habt ihr noch ein paar Tipps gegen Mücken oder Fragen? Dann kommentiert gerne oder schreibt mir eine Nachricht.

Sumpfwanne anlegen – Schritt für Schritt

Ihr liebt es Wasser und vielleicht sogar Wasserspiele? Ich schon. Deshalb habe ich auch seit einigen Jahren einen Miniteich auf meiner Terrasse. Allerdings ist dieser doch etwas pflege aufwendiger und kann im Sommer nicht länger „alleine“ gelassen werden. Dazu würde er in der Sonne zu schnell austrocknen. Wer es pflegeleichter will, sollte über eine Sumpfwanne nachdenken. Ich habe mir dieses Jahr eine neu angelegt. Sumpfpflanzen mögen es gerne feucht, aber es ist auch kein Problem, wenn die Wanne im Hochsommer mal austrocknet. Damit kommen die Pflanzen klar, denn genau das passiert in einem natürlichen Sumpf auch.

Sumpfwanne anlegen Sumpfplanzen

Was brauche ich, um einen Sumpfwanne anzulegen?

Pflanzen

Es gibt eine Reihe von heimischen Sumpfpflanzen, die gut geeignet sind. Da die Wannen, die wir dafür verwenden eher klein sind, würde ich dabei jedoch auf kleinere Pflanzen gehen. Ich habe keine Pflanzen gewählt, die mehr als 60 bis maximal 80 cm hoch werden. Nur so können wir sicher sein, dass die Pflanzen bei geringer Tiefe ausreichend Halt haben und nicht beim 1. Wind entwurzeln oder umknicken. Hier habe ich einen Überblick für euch:

Bei der individuellen Zusammensetzung sollten wie immer beim Pflanzen noch folgende 2 Punkte berücksichtigt werden:

  1. Pflanzen mit unterschiedlicher Wuchshöhe kombinieren. Das gibt den einzelnen Pflanzen mehr Platz, auch wenn wir eng pflanzen, und sieht auch hübscher aus.
  2. Pflanzen mit unterschiedlicher Blütezeit kombinieren. So haben wir den ganzen Sommer über Spaß an den Blüten.

Welches Gefäß eignet sich als Sumpfwanne?

Hier hat man eine breite Auswahl an Möglichkeiten. Egal ob Zinkwanne, Steintrog oder Kunststoffwanne. Erlaubt ist was gefällt. Nur ein Punkt ist wichtig: das Gefäß muss unten dicht sein. Bei einem Gefäß mit Löchern im Boden müssen diese gut abgedichtet werden. Oder alternativ mit Teichfolie ausgelegt. Handelt es sich um eine alte Wanne mit Löchern im oberen Bereich, ist das für die Sumpfwanne kein Problem. Ich habe mich für eine Zinkwanne entschieden, die ich günstig gebraucht erstehen konnte.

Was kommt sonst noch in die Sumpfwanne?

  1. Erde: Am besten eignet sich Sumpf- bzw. Teicherde. Alternativ geht auch eine Mischung aus handelsüblicher Blumenerde, gemischt mit etwas Sand und vorrottenden Blättern (manchmal hat man so etwas noch vom Herbst übrig).
  2. Dekoration: Mit Steinen, Figuren, Licht oder Wasserspielen kann die Sumpfwanne noch dekorativer gestaltet werden. Wasserspiele gibt es in verschiedenen Varianten, solarbetrieben oder mit Strom. Beides hat Vor- und Nachteile: rein solarbetriebene Wasserspiele funktionieren leider nichts Abends, wenn wir oft Zeit hätten diese zu genießen. Dafür sind sie unabhängig von einer Stromquelle. Ich habe mich für einen kleinen Zimmerbrunnen entschieden. Da die Wann geschützt auf dem Balkon mit naher Steckdose steht, funktioniert das gut. Ich stelle das Wasserspiel nur an, wenn ich es auch wirklich genießen möchte. Zimmerbrunnen sind im Normalfall nicht Outdoor-geeignet, da unbedingt nur an einem geschützten, regenfreien Ort aufstellen. Sonst riskiert man Schäden oder sogar Verletzungen durch Strom.

Einrichten und Gestalten

  1. Wanne sorgfältig abdichten oder mit Teichfolie auslegen. Eine Anleitung wir ihr abdichten könnt findet ihr hier. Dieser Schritt entfällt, wenn das Gefäß bereits dicht ist. Vor allen bei alten Gefäßen empfiehlt es sich immer vor den weiteren Schritten die Dichtigkeit zu prüfen.
  2. Als nächstes Steine und Dekorationsmaterial in der Wanne platzieren. Das mag sich seltsam anhören, denn normal kommt die Dekoration am Ende. Hier macht es jedoch Sinn, um den danach noch verfügbaren Platz für die Pflanzen genau zu kennen und planen zu können. Hierbei nur die Dekoration selbst aufstellen, aber noch nicht die Technik (Solarpanel, Stromanschluss etc.) anschließen. Mein Zimmerbrunnen steht erhöht auf Steinen, so dass ich das Plätschern und den Wasserlauf hör- und sichtbar genießen kann.
  3. Die Sumpfpflanzen aus den Töpfen nehmen und in die Wanne stellen, so wie sie später stehen sollen. Stehen einige etwas tief für ein schönes Ergebnis? Dann nochmal herausnehmen und Steine oder Teicherde darunter füllen, solange bis die Höhe passt. Sobald alle Pflanzen richtig stehen, außen herum mit Erde auffüllen. Danach gießen.
  4. Im letzten Schritt wird, falls nötig, die Technik von Licht oder Wasserspielen angeschlossen.

Pflege

Sumpfwannen sind sehr pflegeleicht. Da die Pflanzen sowohl viel als auch wenig Wasser vertragen, muss man selten gießen. Die Natur regelt das schon. Außerdem sind die meisten Pflanzen auch mit wenigen Nähstoffen zufrieden, so dass häufiges düngen entfällt. Ab dem 2. Jahr nach der Einrichtung im Frühjahr etwas Dünger hinzugeben ist ausreichend.

Ansonsten fallen nur kleine Pflegarbeiten an: verwelkte Blüten abschneiden und im Frühjahr etwas zurückschneiden bzw. verwelkte Blätter entfernen.

Hat eine Sumpfwanne noch einen Vorteil?

Ja, eine Sumpfwanne mit heimischen Pflanzen ist auch für die Natur ein Gewinn. Blutweiderich oder Mädesüß sind regelrechte Bienenmagneten. Außerdem eignen sich die Wannen als Tränke für Schmetterlinge und andere Insekten, manchmal sogar für Vögel. So habt ihr nicht nur tolle Pflanzen, sondern auch ein buntes Insektentreiben auf eurem Balkon bzw. Terrasse.

Ihr habt doch eher Interesse an einem Miniteich? Dann springt mal rüber zu diesem Artikel. Dort habe ich auch genau beschrieben welche Teichzonen es gibt und welche Pflanzen geeignet sind.

DIY – 3 schnelle Geschenke für Muttertag & Co

Der Muttertag rückt unaufhaltsam näher, am Sonntag ist es soweit. Habt ihr schon alle ein Geschenk für eure Mama? Nein? Da habe ich hier noch ein paar schnelle DIY Geschenke für den Muttertag. Und natürlich nicht nur für den Muttertag, sie eignen sich auch für andere Anlässe perfekt.

Geschenkidee 1: Karte mit Blumensaat

Ein kleine selbstgemachte Karte mit lieben Worten ist immer ein tolle Sache. Noch besser, wenn die Karte auch noch blühen kann. Deshalb habe ich in diesem Jahr meine Muttertagskarte mit einer Saatplatte in Herzform dekoriert. Die Saatplatte ist nur leicht mit einem Klebeband befestigt. Unter das Saatplatten-Herz habe noch ein weiteres Herz gemalt. So sieht die Karte auch nach dem Entfernen der Saatplatte noch hübsch aus. Wie ihr dekorative Saatplatten selbst herstellen könnt, habe ich hier bereits vorgestellt. Lest mal nach, es geht wirklich leicht und schnell. Zusammen mit etwas Süßem oder einem kleinen Buch auch gut zum Verschicken geeignet. Im Moment ist ja leider treffen nicht immer so leicht. Umso wichtiger, dass man trotzdem an den anderen denkt und liebevolle Grüße verschickt.

Glückwunsch-Karte Samenplatte

Geschenkidee 2: Blume mit DIY Stoffübertopf

Blumen sind der Geschenk-Klassiker für (fast) jede Gelegenheit. Ich bin kein so großer Freund von Schnittblumen, sondern verschenke lieber etwas Langlebigeres: ein Blume im Topf. Die möchte ich natürlich nicht in einem hässlichen Plastiktopf verschenken. Man kann den Kunststofftopf dekorativ mit dünnem Papier umwickeln oder auch einen tollen Übertopf kaufen. Persönlicher und langlebiger wird das Geschenk allerdings, wenn man einen selbst gestalteten Übertopf dazu verschenkt. Und hier kommt die Nähmaschine ins Spiel. Aus bunten Stoffresten und einem wasserfesten Stoff für die Innenseite lassen sich wunderschöne Übertöpfe nähen. Die Anleitung zum Nähen des Übertopfes könnt ihr euch hier herunterladen. Natürlich ist auch das passende Schnittmuster dabei.

Übertopf Stoff nähen

Geschenkidee 3: Upcyling Übertopf aus Milchtüte

Nähen ist nicht so euer Ding? Oder ihr wollt lieber gemeinsam mit Kindern basteln? Dann gibt es noch eine andere tolle Idee für Übertöpfe: Upcycling von Milch- oder Safttüten. Es geht schnell und man hat so viel Gestaltungsmöglichkeiten. Ob malen, bekleben oder stempeln – alles ist möglich. Auch mit Serviettentechnik lassen sich die Tüten toll verschönern. Lasst eurer Fantasie (oder der eurer Kinder) freien Lauf. Auch dafür könnt ihr euch eine ausführliche Anleitung mit Gestaltungs-Beispielen herunterladen. Die so gestalteten Tüten lassen sich jedoch nicht nur als Übertopf verwenden. Auch als Stiftebox oder Utensilo für allerlei Kleinkram eignen sie sich hervorragend.

Milchtüten Tetra Pack Upcycling Übertopf Utensilo

Viel Spaß beim Nachmachen!

Ihr habe noch weitere Ideen für tolle DIY Geschenke für all die Mamas da draußen? Dann freue ich mich über eure Kommentare.

Petersilie – mein Lieblingskraut

Ihr mögt Petersilie total gerne, genau wie ich? Dann ist jetzt die richtige Zeit, um für die nächsten 2 Jahre auszusäen. Ab Mitte April kann Petersilie gleich draußen im Freiland, als in den Topf ausgesät werden. Was müsst ihr beim Anbau beachten und wie verwendet man sie am besten? All das könnt ihr hier nachlesen:

Basics zu Petersilie

Herkunft: Die Petersilie gehört zur Familie der Doldengewächse und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Die Blätter sind je nach Sorte glatt oder kraus. Beiden Sorten können gleich angepflanzt und auch verwendet werden.

In der Regel ist die Petersilie 2-jährig. Im Juni bis Juli des zweiten Jahres blüht die Petersilie. Ab dann darf sie keinesfalls mehr verwendet werden, da dann der Anteil an dem giftigen ätherischen Öl Apiol zu hoch ist. Deshalb wird sie häufig auch nur 1-jährig kultiviert.

Eigenschaften: Petersilie wirkt verdauungsfördernd und gegen Blähung (karminativ). Sie enthält viele verschiedene Vitamine, unter anderem einen hohen Anteil an Vitamin C und stärkt so auch das Immunsystem.

Petersilie im Topf

Anzucht am Balkon

Bei der Anzucht am Balkon in Töpfen sollten eher kleinere Töpfe gewählt werden. Dort können 8 – 10 Samen hinein gegeben werden. Alternativ ist natürlich ein großer Pflanztrog und die Kombination mit anderen Pflanzen möglich. Hier empfehle ich genau zu planen: die Petersilie verträgt sich nicht mit jedem (gute Partner siehe unten). Petersilie gehört zu den Dunkelkeimern: die Samen dazu etwa 1 cm tief unter die Erde bringen und dann mit Wasser besprühen. Damit nichts “wegschimmt”, befeuchte ich die Erde auch schon vor dem Samen einbringen. Danach am besten an einen geschützten Ort stellen: dieser soll ausreichend Wärme bieten und nachts nicht zu stark abkühlen. Die Keim-Temperatur liegt mit 20 – 25°C eher hoch. Daher macht eine Aussaat im Freiland vor Mitte April wenig Sinn. Wer es eilig hat, kann ab März in der Wohnung vorziehen. Petersilie keimt langsam, im Freiland kann es manchmal sogar 6 Wochen dauern. Das liegt unter anderem daran, dass der Samen recht hart ist. Man kann das Keimen beschleunigen indem man die Samen vor der Aussaat für einige Stunden in lauwarmes Wasser legt.

Standort: Am besten klappt es im Halbschatten, Mittagssonne sollte vermieden werden.

Ich kann nicht empfehlen, Petersilie neben Schnittlauch zu setzen. Ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht, auch wenn sie das auf den ersten Blick anbietet, da es gerne halbschlächtig haben. Schnittlauch kann sich negativ auf die Entwicklung von Petersilie auswirken.

Gute Partner in größeren Töpfen wären: Basilikum, Kresse, Ringelblumen, Erdbeeren, Radieschen, Tomaten und Zwiebeln.

Petersilie verträgt sich jedoch gar nicht mit: Salat, andere Doldenblütler wie Dill und Möhren, Schnittlauch,

Pflege: In Bezug auf Geißen ist die Petersilie etwas zickig: sie mag weder zu viel, noch zu wenig. Wobei man Trockenheit, an den hängenden Blättern, besser erkennt als Staunässe. Ich dünge die Petersilie einmal im Frühjahr mit Kräuterdünger, das reicht in der Regel aus. Herkömmlicher organischer Dünger und häufiges Düngen sind eher ungeeignet.

Wie bereits oben beschrieben, ist die Petersilie ab Beginn der Blüte giftig: daher nicht mehr verwenden und entsorgen. Im nächsten Jahr sollte der Schnittlauch an einem anderen Platz bzw. zumindest mit anderer Erde angebaut werden. Auch eine direkte Fruchtfolge mit anderen Doldenblütlern (z.B. Dill, Karotten, Fenchel oder Kerbel) ist nicht zu empfehlen.

Verwendung von Petersilie

Ernte: Die Ernte kann ganzjährig, also auch im Winter erfolgen. Beim Ernten immer die ganzen Stängel mit Abschneiden und nicht nur die Blätter oben abzupfen.

Die Verwendung als Küchenkraut ist vielfältig: in Suppen und Eintöpfen macht sie sich genauso gut wie an Fleischgerichten, in Semmelknödeln und über Käsespätzle (ein tolles Rezept für Pilz-Käse-Spätzle findet ihr hier). Auch bei der Zubereitung von Kräuterbutter oder -quark kann sie gut verwendet werden.

Jedoch ist die Petersilie nicht nur in der Küche beliebt, sondern auch als Heilkraut: aufgrund seiner verdauungsfördernden und blähungstreibenden Wirkung kann es gut als Tee bei Magen- und Darmbeschwerden angewendet werden. Verwendet werden können hier Blätter und Stängel (also das komplette Kraut), aber auch die Wurzel (1 Esslöffel frisches Kraut auf 1 große Tasse kochendes Wasser; 10 -15 Minuten ziehen lassen). Allerdings finde ich persönlich Petersilien-Tee nicht besonders lecker. Besser finde ich es, einfach gut mit Petersilie zu würzen bzw. unter den Salat zu mischen, um so die Verdauung zu fördern. Wer dennoch Petersilien-Tee trinken möchte, kann den Geschmack auch mit etwas Zitronensaft oder Honig verbessern. Der Tee wirkt außerdem harntreibend, so dass die Anwendung auch Harnwegsinfektionen oder Nierengrieß helfen kann (ACHTUNG: nur unterstützend, bitte immer zusätzlich ärztlichen Rat einholen).
Petersilien-Tee hilft übrigens auch um schwere, geschwollene Augenlider wieder zu erfrischen. Dazu Baumwollpads in den Tee eintauchen und ca. 10 Minuten auf die Augenlider legen (Tipp aus dem Buch “Das kleine Wohlfühlbuch” von Katharina Bodenstein und Jutta Schneider; ISBN: 9783799506588).


Auch äußerlich kann Petersilie helfen: Juckreiz, beispielsweise wegen eines Insektenstiches? Frisches Blätter nehmen und auf der juckenden Stelle etwas reiben. Das kann helfen den Juckreiz schnell zu lindern.
Die Wirkung von Petersilie wurde jedoch nicht in klinischen Studien belegt, so dass die Anwendung nur traditionell volksmedizinisch erfolgt.

ACHTUNG: Schwangere sollten eher keine Petersilie verwenden bzw. nur in sehr geringen Mengen, da sie möglicherweise Wehen auslösen kann.

Haltbar machen von Petersilie

Im Kühlschrank ist einmal geerntete Petersilie leider nur etwas 2 Tage haltbar. Beim Trocknen verliert die Petersilie sehr viel ihren Aromas, weshalb ich das nicht empfehlen kann. Es gibt jedoch zum Glück einige andere Möglichkeiten Petersilie haltbar zu machen:

  1. Einfrieren:
    Einfrieren ist eine gute Alternative, bei der viel Aroma und viele Vitamin erhalten bleiben. Die Blätter der sauberen Petersilie von den Stängeln abzupfen und klein schneiden. In kleinen gefriergeeigneten Döschen oder Gefrierbeuteln in den Gefrierschrank legen. Die Haltbarkeit beträgt etwa 6 Monate
  2. In Öl einlegen:
    Hierzu zunächst ein geeignetes, sauberes Glas oder Flasche mit kochendem Wasser ausspülen. So wird das Glas nahezu keimfrei. Nun die sauberen Blätter in Glas oder Flasche geben und komplett mit Öl bedecken. Ich empfehle neutrales Öl wie beispielsweise Sonnenblumenöl. Oliven- oder Rapsöl hat einen starken Eigengeschmack, der den Geschmack der Petersilie überdeckt. Durch das Einlegen werden die Pflanzenteile komplett vom Öl umschlossen und so lange haltbar. Bitte immer darauf achten, dass keine Pflanzenteile aus dem Öl herausragen. Das kann schnell zu Schimmel führen.
  3. Petersilienpesto:
    Für alle die Pesto lieben – so wie ich – ist das eine tolle Alternative. Es ist sehr aromatisch. Mein Leiblingsrezept dazu findet ihr hier: Petersilienpesto von plumbum | Chefkoch

Habt ihr noch weitere Tipps für den Anbau oder die Verwendung von Petersilie? Dann kommentiert gerne fleißig. Ansonsten viel Spaß beim Anbau und Kochen!

Buchvorstellung DIY Deko für den Balkon

Der Frühling naht und die Ideen und Vorbereitungen für die Balkon- (Neu-) Gestaltung laufen auf Hochtouren. Im Rahmen meiner euphorischen Vorbereitungen bin ich auf das neue Buch von Franzsika Richter und Antonia Pröls gestoßen: Deko-Ideen für meinen Balkon (erschienen im TOPP Verlag; ISBN: 978-3-7724-4544-6). Ich habe es mir gleich bestellt und inzwischen auch schon ein paar Dekoelemente für die mediterrane Umgestaltung meines Balkons angefertigt. Schließlich gehört zu einem schönen Balkon nicht nur die Pflanzgestaltung: auch Deko und Sitzgruppen sollen dazu passen.

Da ich von dem Buch einfach begeistert bin, möchte ich euch es euch hier kurz vorstellen:

Das Buch ist in 4 Teile gegliedert:

  1. Grundlagen
  2. Anleitungen nach Art der Deko (Pflanzgefäße, Lichterdeko, Tischdeko, Wanddeko und Windspiel)
  3. Themenwelten
  4. Vorlagen
DIY Balkon Ideen Buch

Teil 1: Grundlagen

Zunächst werden einige Grundlagen vermittelt, zu Makramee, FIMO® und Wollquasten. Das macht das Buch auch wertvoll für Bastelanfänger, da die alle wichtigen, eventuell etwas schwierigeren Techniken anschaulich mit vielen Bildern erklärt werden. Und natürlich auch gleich für andere Ideen und Projekte als Balkondeko verwendet werden können.

Teil 2: Anleitungen nach Art der Deko

Man findet hier folgende Kategorien:

  • Pflanzgefäße: Upcycling von Tetrapacks und alten Fliesen finden man hier genauso wie eine Hängeampel aus Makramee. Insgesamt 5 verschiedene Ideen, die auch reichlich abwandelbar sind.
  • Lichter und Lichterketten: In diesem Teil wird alles wunderhübsch verziert, von filigranen Drahtlichterketten über Lampions bis hin zu Windlichtern. Sogar eine Anleitung zur eigenen Herstellung einer Aromakerze finde man hier. Die Bandbreite der hier dargestellten Ideen ist groß: 7 wirklich sehr unterschiedliche Lichtelemente. Somit sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.
  • Tischdeko: Auch hier führt das Buch fort was es in den ersten Kapiteln gezeigt hat: die Ideen sind reichlich und sehr unterschiedlich, so dass jeder etwas für sich finden kann: Flaschenupcyling zu bunten Vasen und Serviettenhalter aus Beton um einige einfache und kreative Beispiele zu nennen.
  • Wanddeko: Kleine Regale aus Holz in Bergoptik oder in Wabenform aus Eisstielen sind hier genauso vertreten wie Wandteppiche und Rettungsringe aus Stoff. Ihr wisst einfach nicht wo ihr eure (viele) Deko hinmachen wollt? Auch hierfür hat das Buch eine gute Idee: eine Holzleiter, an der sich allerlei Deko und natürlich auch Licht befestigen lässt.
  • Windspiele: Für mich waren Windspiele bisher immer was für „alte Leute“. Aber hier habe auch ich was gefunden: viele Ideen mit tollen Materialien wie Seeglas und Treibholz.

Zu jedem Dekorationsgegenstand gibt es eine genaue Arbeitsanleitung und wunderschöne Bilder. Bei etwas komplizierteren oder ungewöhnlicheren Arbeitsschritten gibt es zusätzlich eine bebilderte Schritt-für Schritt-Anleitung. Auch das benötige Arbeitsmaterial ist jeweils übersichtlich und vollständig gelistet. Sogar eine Größenangabe, wie groß die Deko am Ende sein wird, befindet sich hier. Das hat mir besonders gut gefallen: dies findet man nicht bei jeder Anleitung und das Abschätzen fällt mir immer sehr schwer. Auch finde ich toll, dass man viele benötigte Geräte und Materialien schon zu Hause hat. Es ist nichts dabei ist, was schwer zu besorgen ist; manches findet man sogar im Park direkt vor der Wohnungstür. Für mich sind die Anleitungen alle sehr gut beschrieben. Ich konnte anhand dessen die Dekorationen problemlos nachmachen. Und auch meine beiden Kinder hat Spaß dabei mir zu helfen. Es ist also auch gut für einen Familienbasteltag an einem regnerischen Tag geeignet.

Teil 3: Themenwelten

Hier sind einige der vorher gezeigten Anleitungen nochmal zu Thema zusammengefasst. Das macht es leichter sich aus den verschiedenen Gruppen ein tolles Thema herauszusuchen und umzusetzen. Auch diese Kapitel ist wieder reichlich bebildert, so dass man sie die Zusammenstellungs-Möglichkeiten gut vorstellen kann.

Balkondeko DIY Windspiel

Teil 4: Vorlagen

Dieses Kapitel gehört für mich zu jedem guten DIY-Buch, denn hier sind die Vorlagen, die man benötigt um einige der Anleitungen wirklich gut umsetzen zu können. Und natürlich ist es auch hier zu finden: die Vorlagen sind meist verkleinert um auf eine ganze Seite um Buch zu passen. Sie müssen dann kopiert und dabei vergrößert werden.
Das ist euch zu unpraktisch? Macht nichts, die Vorlagen kann man sich auch mit Hilfe eines QR-Codes aus dem Internet herunterladen.

Mein Fazit

Ein wirklich schönes Buch, wenn man seinen Balkon mit einfachen, oft bereits vorhandenen, Mitteln neugestalten möchte. Die vorgeschlagenen Dekorationen sind ohne allzu großen Zeitaufwand oder Vorwissen herzustellen und trotzdem wunderschön. Vielleicht sind die Ideen nicht alle besonders ungewöhnlich; für mich war trotzdem viel Neues dabei, welches ich mir mit Freude angesehen und zum Teil auch schon nachgemacht habe.

Also kurz zusammengefasst: Für mich absolut empfehlenswert!

Und hier zeige ich euch gleich noch die ersten beiden Elemente, die ich aus dem Buch umgesetzt habe: Windspiel aus Drahtanker mit Seeglas und die Stranddeko meines Solarlicht-Glases.

Die Anleitung zu dem Stoffübertopf, den ihr auch im Bild findet, könnt ihr euch übrigens hier holen: DIY wasserabweisender Stoffübertopf

Wie findet ihr das Buch?
Habt ihr weitere tolle mediterrane Dekoideen für meinen Balkon?

Ich freue mich auch eure Kommentare und viele Spaß beim Nachmachen!

Hilfe ich hab keinen grünen Daumen

Mein Fensterbrett zur Terrasse

Am Anfang, vor über 15 Jahren, als ich zum ersten Mal ein paar eigene Pflanzen in meiner eigenen Wohnung hatte, war ich Pflanzen-technisch gesehen noch recht grün hinter den Ohren. Mir schwirrten 1000ende Frage im Kopf herum und auf kaum eine zufriedenstellende Antwort. Und das obwohl ich meiner Mutter täglich beim Gießen ihrer unzähligen pflanzen über die Schulter geschaut hatte!
Die meisten grundlegenden Fragen ließen sich in Folgende zusammenfassen:

– Welcher Standort passt am besten?
– Wie viel gießen?
– Wie viel düngen?
Umtopfen – muss man das? wann?
Zurückschneiden – muss man das? wann?

Euch geht es genauso? Dann habe ich hier für euch 5 einfache Tipps , damit auch hier bald einen grünen Daumen habt. Diese lassen sich auf (fast) alle Pflanzen – egal ob drinnen oder draußen – anwenden.

Standort: Sonne oder Schatten?

Die meisten Gartenpflanzen und Topfpflanzen (Zimmerpflanzen und Kübelpflanzen) bevorzugen möglichst viel Licht. Allerdings auch nicht den ganzen Tag volle Sonnenbestrahlung; insbesondere nicht während der Blütezeit (dann welken die Blüten nämlich schnell). Also ist ein Platz in der Wohnung am Ost- oder Westfenster meist eine gute Wahl. Hat man nur Südfenster zur Auswahl kam man diese entweder verdunkeln oder die Pflanzen einfach 30 – 50 cm vom Fenster wegstellen.
Es gibt 2 wichtige Ausnahmen von dieser Regel:
1. Immergrüne Pflanzen – vor allem mit größeren Blättern ohne Behaarung – wachsen am besten im Halbschatten. Das bedeutet helles Licht, aber ohne volle Sonne insbesondere mittags, z.B. Nordseite Hauswand.
2. Panaschierte Pflanzen: Das sind Pflanzen mit weiß-bunten, gelb-bunten oder hell gesprenkelten Blättern. Man sollte sie an schattigere Standorte stellen/pflanzen, da ihre Blätter an sehr hellen oder sonnigen Plätzen „vergrünen“ und somit die besondere Schönheit (warum wir sie ja eigentlich haben wollten) verloren geht.

Gießen: Wie viel? Wie oft?

Normalerweise ist gleichmäßige Feuchte ideal, jedoch gilt hier “weniger ist mehr”! Nie zu viel gießen, denn Staunässe vertragen nur Sumpf- und Wasserpflanzen. Ein Problem mit dem viele Neulinge im Pflanzenbereich kämpfen. Sie wollen nichts falsch machen und gießen dann gerne mal zu viel. Aber woher weiß ich nun was zu viel (oder auch zu wenig) ist? Am besten immer prüfen, ob die oberste Erdschicht abgetrocknet ist (Daumenprobe) und erst dann gießen. Außerdem kein Wasser im Untersetzer stehen lassen, sondern umgehend ausschütten. Die meisten Pflanzen vertragen eher Trockenheit als Nässe, schlappe Blätter erholen sich leichter als verfaulte Wurzeln. Und außerdem erkennt man die welken Blätter schneller. Wichtig ist nur: nie völlig vertrocknen lassen!

Düngen: Wie viel? Wie oft?

Als blutiger Anfänger habe ich mich mit diesem Thema gar nicht beschäftigt. Und war dann verwundert, dass die Pflanzen trotz richtigem Standort und Geißen nicht gedeihen. Also düngen nicht vergessen, denn auch Pflanzen brauchen Nahrung und Nährstoffe. Wir können schließlich auch nicht nur von Wasser leben!
Auch beim Düngen gibt es ein paar einfache Grundregeln: Es sollte nur im Frühling und Sommer (Wachstumsphase), nicht im Herbst und Winter (Ruhephase) gedüngt werden. Dies gilt auch für Zimmerpflanzen. Die Zimmertemperatur ist zwar meist im Winter nicht/kaum niedriger als im Sommer, aber die Tage sind viel kürzer und somit durch den Lichtmangel auch das Wachstum geringer. Am einfachsten ist die Verwendung von Langzeitdünger. Auf den Packungen stehen Angaben zu Menge und Häufigkeit, an die kann man sich gut halten. Ich vergesse gerne mal wann ich das letzte Mal gedüngt habe. Ihr auch? Dann macht es wie ich: das Datum der letzten Düngung auf die Packung schreiben und/oder eine Erinnerung in den Kalender eintragen. Alternativ kann man Flüssigdünger , ca. alle 14 Tage verwenden.

Umtopfen: Muss man das? Wann? Wie?

Ja, auch das muss man machen wenn man lange Freude an seinen Pflanzen haben möchte!

  • Erstmal zur Frage: Wann?
    Gartenpflanzen pflanzt man am besten im Spätsommer (ab August, sobald die große Hitze vorbei ist), bis in den zeitigen Herbst (September) um. Dies hat den Vorteil, dass sie vor dem Winter noch gut wieder anwachsen können und im Frühjahr besser austreiben, als wenn man sie im Frühjahr umpflanzt.
    Blumenzwiebeln nach der Blüte umpflanzen: je nachdem wann sie Blühen also im Frühsommer (bei Frühjahrsblühern) oder zeitig im Herbst bei Sommerblühern.
    Zimmerpflanzen topft man besten im Frühling um.
  • Und wie häufig?
    Wirklich umtopfen muss man nur Topf-/Kübelpflanzen. Gartenpflanzen setzt man normalerweise nur um, wenn man sie an einem anderen Ort haben will. Die Häufigkeit hängt viel vom Alter der Pflanze ab: junge Pflanzen wachsen meist schneller und profitiere davon wenn sie 1 Mal im Jahr umgetopft werden. Bei älteren Pflanzen reicht auch seltener. Selbst wenn die Topfgröße noch ausreichend ist, kann es sinnvoll sein nach 2 – 3 Jahre umzutopfen. Die Erde ist dann (trotz düngen) miest ausgelaugt.
  • Und wie mache ich das nun richtig?
    Töpfe vor dem Pflanzen oder Umtopfen in einem Eimer unter Wasser tauchen bis keine Blasen mehr aufsteigen. So vertragen die Pflanzen das Umsetzen viel besser, als wenn sie nur trocken aus dem Topf herausnimmt (und es geht meist auch leichter). Nach der Pflanzung die Erde gut an die Wurzeln andrücken (aber nicht zu fest – mit „Gefühl“ – um die Wurzeln nicht zu verletzen). Anschließend durchdringend gießen, damit die neue Erde zwischen die Wurzeln gespült wird. Beim Pflanzen im Garten häuft man dazu einen sogenannten „Gießrand“ an. Da ist ein kleiner Erdwall um die Pflanzstelle, damit das Wasser nicht davon fließen kann.
    Noch ein paar Größentipps:
    1) Größe eines Pflanzlochs im Garten: Ungefähr doppelt so breit und tief wie der Wurzelballen groß ist. Als Pflanzabstand zur nächsten Pflanze sollte ungefähr die halbe Wuchsbreite eingehalten werden.
    2) Topfgröße bei Kübelpflanzen: Bei Topfpflanzen sollte der neue Topf so groß sein, dass zwischen Wurzelballen und Topfrand ca. 2 – 3 cm Platz ist.

Pflanzenschnitt: Wann? Wie?

Zimmerpflanzen schneidet man eher selten zu, aber bei Sträucher im Freien (egal ob im Garten oder im Kübel am Balkon) ist dies häufig notwendig.
Mehr Details zum Pflanzenschnitt könnt ihr hier finden: Sträucher schneiden
Beim Umpflanzen ist es häufig hilfreich die Randwurzeln einzukürzen. Sie verzweigen sich so stärker und die Pflanzen wachsen schneller an. Genauso stark wie Wurzeln sollte man auch die oberirdischen Pflanzenteile kürzen (nach dem Motto “Drunter und Drüber im Gleichgewicht”).

Mit Hilfe dieser Tipps kann man auch ohne einen grünen Daumen eine grüne Oase gestalten. Also traut euch und berichtet von euren Erfahrungen.

DIY Geschenke – für Weihnachten und einfach so

Weihnachten rückt unaufhaltsam näher und wie jedes Jahr sind wir auf der Suche nach tollen Weihnachtsgeschenken für unsere Lieben. Aber es ist einfach so schwer…. Deshalb möchte ich euch heute in paar schöne DIY Weihnachtsgeschenke vorstellen. Natürlich sind die DIY Geschenke nicht nur für Weihnachten, sondern auch für andere Gelegenheiten super geeignet.

DIY Badesalz:

Für alle die gerne in der Badewanne entspannen sind selbst gemischte Badesalze eine tolle Idee. Abgefüllt in hübsche Gläser ist es auch ein wirklich dekoratives DIY Geschenk. Ich verwende als Salz am liebsten Totes Meer Badesalz. Aber auch Himmalayasalz oder Bittersalz ist möglich. Eine weitere Grundzutat ist ein Basisöl, wie Mandel- oder Jojobaöl.

Meine Favoriten sind:

  • Lavendelbadesalz (entspannend):
    Salz zuerst mit Basisöl und dann mit Lavendelblüten mischen; eventuell einige Topfen ätherisches Öl Lavendel fein hinzugeben.
  • Rosenbadesalz (kann bei Kopfschmerzen und Stress helfen):
    Auch hier wieder Salz zuerst mit Basisöl vermischen; dann ätherisches Rosenöl und – falls vorhanden – getrocknete Rosenblütenblätter hinzufügen.
  • Rosamarinbadesalz (bei Erkältung oder Muskelkater):
    Nach dem Mischen von Salz und Basisöl: Die Rosmarinnadeln vom Zweig lösen, klein hacken und untermischen.
  • Badesalz Orange-Minze (erfrischend):
    Ebenfalls zunächst Salz und Basisöl vermengen, dann ätherisches Orangenöl dazugeben. Zum Schluss die getrockneten Minzblätter zerkleinern und vorsichtig untermischen.

Eine genaue Beschreibung der Herstellung und welche Zutaten in welchen Mengen ihr braucht findet ihr hier: DIY Badesalz

DIY Badesalz

DIY Seifengeschenk:

Eine weitere tolle Idee, die auch für Dusch-Fans geeignet ist, ist selbstgemachte Seife. Hier soll es aber nicht um Seifensieden gehen; das ist doch etwas aufwendiger und nicht jedermanns Sache. Aus Glycerin- Seifenbasis (transparent) und Kräutern oder Blüten kann man auf einfache Art und Weise wunderschöne Geschenkseifen herstellen. Man braucht dafür auch keine besondere Ausrüstung: Silikonformen aus der Küche oder alte, gut ausgewaschene (Joghurt-)Becher eignen sich ebenfalls als Formen. Wer noch Farbe oder Geruch hinzufügen will kann das mit Lebensmittelfarbe und ätherischen Ölen machen, es muss nicht immer Seifenfarbe oder –duft sein.

Ich habe etwas mit Blüten (frisch und getrocknet) experimentiert und Lavendel in Kombination mit Lebensmittelfarbe. Einige sind ganz gut geworden, andere eher weniger. Denn dabei habe ich festgestellt, dass man die Glycerinseifenbasis wirklich sehr vorsichtig erwärmen muss. Sonst bilden sich viele kleine Luftbläschen und die Seife wird leider trüb – also macht nicht den selber Fehler wie ich, sondern erwärmt sehr vorsichtig im Wasserbad.

Ich braucht noch eine genaue Anleitung und Gestaltungstipps: dann schaut mal bei Seebraut oder im Hexenlabor vorbei.

DIY Geschenkseife

DIY Teemischung:

Teemischungen, dekorativ abgefüllt, machen nicht nur Teefans eine Freude. Man muss dabei nicht immer zu den Mischungen aus dem Tee-Regal des Supermarktes greifen. Es gibt auch so einige Teemischungen die man gut selbst mischen kann und somit ein individuelles DIY Geschenk darstellen.

Folgende finde ich toll zum Verschenken:

  • Fruchtige Teemischung: Brombeerblätter  (50 g) , Himbeerblätter (40  g),  Waldmeisterblätter  (10  g)
  • Kräuterteemischung: Lindenblüten (60 g), Lavendel (10 g), Minze (20 g), Himbeerblätter (10 g), evtl. Kornblumenblüten (10 g, ergibt eine schöne blaue Farbe)
  • Teemischung bei Erkältung (schleimlösend, bei Husten und verstopfter Nase sowie Nebenhöhlen): Spitzwegerichkraut (45 g), Thymian (45 g), Fenchelsamen (10 g)

Die getrockneten Blüten und Blätter jeweils etwas zerkleinern und mischen. Anschließend in einen Beutel oder eine gut schließende Dose abfüllen. Beschriften und schon ist das Geschenk fertig.
Beim Beschriften bitte immer daran denken auch die genaue Zusammensetzung und das Herstellungsdatum mit anzugeben (eventuell auch auf der Rückseite, wo es das Design nicht so stört).

Wer keine selbstgetrockneten Blüten und Blätter zu Hause hat, kann diese leicht in Apotheken oder zum Teil auch in Bioläden in guter Qualität kaufen.

Das besondere Extra dazu sind selbst-genähte Teebeutel aus Stoff. Darin kann man den Tee einfach und oft wiederverwendbar portionieren. Ein Anleitung zum Nähen der Teebeutel könnt ihr hier finden:  Teebeutel nähen

DIY Lesezeichen mit getrockneten Blüten und Blättern:

Für Leseratten gibt es eine schöne Möglichkeit auf einfache Weise Lesezeichen aus getrockneten Blüten und Blättern zu machen. Mein Sohn fand die Idee super und hat sie gleich genutzt um aus seinen heiß geliebten, getrockneten Kleeblättern Geschenke für Oma und Opa zu machen – die werden sicher begeistert sein!

Neben Laminiergerät, Laminierfolien und evtl. schönem Papier bzw. Stoffband, braucht man nur getrocknete Blüten und Blätter. Auch buntes Herbstlaub, welches man jetzt noch an vielen Stellen findet, eignet sich dafür.

Wie das genau funktioniert? Da könnt ihr hier nachlesen: DIY Lesezeichen

DIY Lesezeichen

DIY Kräuteröl:

Kräuteröle sind ebenfalls tolle DIY Geschenke, vor allem für passionierte Hobbyköche. Eines meiner Lieblingsöle, welches auch schnell hergestellt ist, ist das Rosmarin-Chili-Öl. Man gibt einen frischen Zweig Rosmarin zusammen mit ein paar Scheiben einer Chilischote in eine Flasche. Anschließend übergießt man das Ganze mit einem hochwertigen Öl. Ich verwende dafür am liebsten Olivenöl. Wichtig zu beachten ist, dass man den Zweig gut bedeckt, sonst kann sich leicht Schimmel bilden.

Eine weitere tolle Variante ist Zitronen-Thymian-Öl: Hierzu wird eine ganze Bio-Zitrone gut mit heißem Wasser abgewaschen und dann die Schale mit einem Sparschäler vorsichtig entfernt. Es sollte dabei nichts von der weißen Haut an der Schale verbleiben. Die Schale zusammen mit 2 Zweigen Thymian in eine Flasche geben und mit Öl bedecken.

Die Auswahl des Öles ist jedem selbst überlassen. Möchte man hauptsächlich den Geschmack der Kräuter genießen, so empfiehlt es sich Öle mit wenig Eigengeschmack zu verwenden, wie Sonnenblumen-, Raps- oder Maiskeimöl.

Nach 3 – 4 Wochen ist das Öl fertig gezogen. Vor der Verwendung empfiehlt es sich die Kräuter zu entfernen um Schimmelbildung zu vermeiden, sobald diese nicht mehr bedeckt sind. Die Haltbarkeit eines Kräuteröls beträgt bei guter Lagerung ca. 4 Monate.

DIY Kräutersalz:

Ähnlich schnell hergestellt und trotzdem ein tolles DIY Geschenk ist auch Kräutersalz. Man mischt getrocknete Kräuter, z.B. Thymian oder Rosmarin mit hochwertigem Salz (beispielsweise grobes Meersalz oder Himmalaysalz). Anschließend abfüllen, schön beschriften und fertig!

DIY Kräutersalz

Ihr möchtet eine schöne DIY Karte zum Geschenk legen oder einfach so verschicken? Wir wäre es dann mit einer Karte mit Saatplatte? Der Beschenkte freut sich sicher über die Samen und schön aussehen tun sie auch. Ihr habt das noch nie gemacht? Dann schaut mal hier vorbei: Saatplatten Kartenidee

Und nun wünsche ich euch viel Freunde beim Nachmachen und eine wunderschönes Adventszeit.

Ihr habt noch weitere tolle Ideen für DIY Weihnachtsgeschenke? Dann freue ich mich über eure Kommentare.

Buchvorstellung “Wintergemüse”

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Buchcover “Ernte mich im Winter – Einfach immer frisches Gemüse”

Der Herbst hat uns inzwischen richtig im Griff und die ersten Weihnachtsvorbereitungen laufen schon. Zeit die Arbeit im Garten zu beenden bis zum Frühjahr?! Nein, denn auch im Winter kann man so einiges anpflanzen und ernten. Und das sogenannte “Wintergemüse” erfreut sich auch immer größerer Beliebtheit.

Wenn ihr noch nie Gemüse im Winter angepflanzt habt und euch dazu informieren wollte, kann ich euch das Buch „Ernte mich im Winter – einfach immer frisches Gemüse“ von Wolfgang Palme (Löwenzahn Verlag; ISBN 978-3-7066-2661-3) empfehlen.

Das Buch ist in insgesamt 6 Kapitel gegliedert:

  • Eine Ode an den Winter
  • Einzug des Winters im Garten: ein Prolog
  • Ein Jahr im Leben meines Wintergartens: eine Erzählung
  • Pflanzenporträts: Autobiografisches aus der Wintergemüsewelt
  • Wintermärchen: ein Epilog
  • Am Winter hängt so einiges (hier findet man ein Glossar, Stichwortverzeichnisse und viele weitere interessante Literaturquellen)

Schon die Titel der Kapitel finde ich einzigartig und zum Lesen einladend. So ist es nicht verwunderlich, dass ich das Buch verschlungen habe und so viel wie möglich am besten gleich umsetzen wollte. Beim Lesen der Titel könnt ihr auch nicht so recht vorstellen um was es geht? Ging mir am Anfang auch so. Daher möchte ich euch hier die wichtigsten drei Kapitel kurz vorstellen:

Kapitel 2: Einzug des Winters im Garten: ein Prolog

In diesem Kapitel werden die Eigenschaften des Winters vorgestellt, die für Wintergärtner wichtig sind: denn nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Nässe und die kürzeren Tageszeiten haben einen großen Einfluss auf das Wachstum.

Auch werden die wichtigsten Punkte für die Wintergartenplanung, wie der passenden Standort und der geeignete Pflanzenschutz behandelt. Und natürlich ein paar Tipps wie man mit den Pflanzen immer Winter umzugehen hat, denn nicht alles ist allseits bekannt. Einer der Punkte, über die ich mir nie Gedanken gemacht hatte, aber nun dank Herrn Palme fest im Gedächtnis verankert ist: „Froststarre: bitte nicht berühren!“ (Zitat aus dem Buch S. 31).

Kapitel 3: Ein Jahr im Leben meines Wintergartens: eine Erzählung

Im dritten Kapitel wird neben vieler allgemeiner Tipps zum Pflanzen auch einiges erzählt, was ich sonst nicht in jedem Gartenbuch gelesen habe. Dazu zählt beispielsweise, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss und – vor allem auch – Aufzeichnungen darüber führen sollte. Nur so vergisst man keine Erfahrungen und lernt immer weiter dazu – nicht nur im Wintergarten enorm wichtig! Und wie der Titel so schön vorgibt, man fühlt sich beim Lesen eher gefesselt wie bei einer Erzählung als wie in einem Sachbuch.

Zudem wird in diesem Kapitel eine kurze Reise durch die 4 Jahreszeiten gemacht. Wintergärtnern bedeutet nämlich nicht nur pflanzen und ernten im Winter. Auch im Frühjahr und im Sommer gibt es einiges, was schon für den Winter bedacht und vorbereitet werden muss – und das kann man hier natürlich wunderschön kurzweilig und informativ nachlesen.

Kapitel 4: Pflanzenporträts: Autobiografisches aus der Wintergemüsewelt

Das Kapitel „Pflanzenporträts: Autobiografisches aus der Wintergemüsewelt“ ist für mich persönlich der aller wichtigste Part und nimmt auch den größten Teil des Buches ein. Dort werden über 30 wintertaugliche Pflanzen mit einem kurzen Steckbrief vorgestellt und detaillierte Empfehlungen zum Anbau gegeben. Mit Hilfe dieser „Biographien“ ist es für jeden ganz leicht möglich sich das passende Wintergemüse auszusuchen und entsprechend der individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten anzubauen.

Ansicht Pflanzenporträt des Feldsalates

Das gesamte Buch ist reich bebildert: wunderschöne, hilfreiche und manchmal auf witzige Fotos sind ebenso vorhanden wie viele Grafiken und Zeichnungen.

Auch liebe ich – wie man wahrscheinlich schon herauslesen konnte – den besonderen Schreibstil des Autors. Dieser ist witzig und macht jedes noch so trockene Thema interessant zu lesen. Die Pflanzenporträts lesen sich eher wie die Freundebücher von Schulkindern: die Gemüsesorten haben Freunde, Hobbies „Dafür bin ich zu haben“ und eindeutige Vorlieben (Zitat aus dem Kohlrabi-Steckbrief (S. 103): „Das mag ich: überraschen, begeistern, überzeugen. Wer mich mal im Winter gekostet hat, weiß, was ich meine. Denn da schmecke ich zarter und süßer als sonst.“).

Mein Fazit:

Egal ob Anfänger beim Gärtnern oder schon etwas erfahrender Gärtner; egal ob Balkon- oder Garten; das Buch ist für alle, die sich für Wintergemüse interessieren (nicht zur aus dem Supermarktregal 😉 ) der perfekte Einstieg. In einer leicht verständlichen und erfrischenden Art wird das Thema frisches und gesundes Gemüse im Winter ernten dem Lesen nahe gebracht.

Ich kann das Buch auf jeden Fall uneingeschränkt weiterempfehlen. Auch als Geschenk für das nahende Weihnachtsfest.

Ihr interessiert euch für weitere Literaturtipps? Dann schaut mal hier vorbei, da habe ich noch ein paar Empfehlungen für euch: Link zur Literatur

Spitzwegerich – der spitzen Helfer

Kennt ihr diese Blätter? Habt ihr diese schon mal gesehen?

Spitzwegerich

Es handelt sich hierbei um den Spitzwegerich (lat. Plantago lanceolata). Es ist eine heimische Pflanze, die bei uns in der freien Wildbahn, besonders an Waldrändern und nährstoffreichen Wiesen, häufig anzutreffen ist. Da sie aber recht anspruchslos ist, kann man sie auf problemlos im Topf auf Balkon oder Terrasse kultivieren Außerdem ist der Spitzwegerich ist eine sehr alte, lang bekannte Arzneipflanze. Er wurde bereits in der Antike und im Mittelalter eingesetzt, sowohl für innere als auch äußere Beschwerden. Auch heute ist er noch eine beliebte Heilpflanze, die ich euch heute vorstellen möchte. Natürlich inklusive einiger Tipps und Rezepte zur Verwendung.

Steckbrief:

  • Mehrjährig und winterhart
  • Wuchshöhe: 10 – 60 cm; im Topf bleibt er um einiges kleiner, da auch die Wurzeln (in der freien Wildbahn bildet sich ein riesiger Wurzelstock) sich nicht so ausbreiten können. Meiner hat es auf ca. 30 cm Höhe geschafft.
  • Blütezeit: Mai – September
  • Erntezeit: Mai – ca. Oktober

Wie kann man den Spitzwegerich anbauen?

  • Anzucht und Vermehrung: Die Samen kann man inzwischen in den meisten Gartenmärkten kaufen. Manchmal findet man im Frühjahr auch Jungpflanzen. Der beste Zeitpunkt für die Aussaat ist zwischen Ende März und Mitte April, direkt im Freien ins Beet bzw. in den Kübel. Die Samen sollten ca. 1 bis 1,5 cm tief in die Erde eingebracht werden und leicht angegossen. Nach 10 – 14 Tagen (und regelmäßigem Gießen 😉 ) sind die ersten Keimlinge zu sehen.
    Ich habe den Spitzwegerich vor inzwischen 2 Jahren selbst ausgesät und das hat super geklappt. Noch im selben Jahr war die Pflanze so groß, dass ich schon eine ausreichende Menge Blätter für ein Glas Hustensirup ernten konnte.
    Hat man schon eine Spitzwegerich-Pflanze und möchte diese vermehren, kann das über Teilung der Mutterpflanze erfolgen. Oder man nimmt sich selbst die Samen aus der Blüte. Wenn diese reif ist, kann man die Samen einfach aus dem Ähren-förmigen Fruchtstand ausklopfen.
  • Standort: Möglichst sonnig, aber auch im Halbschatten ist möglich.
  • Pflege: Lockeren und nährstoffreichen Boden mag der Spitzwegerich am liebsten. Mit lehmartigem Boden kommt er weniger gut zurecht: dort kann das (Regen-)Wasser nur schlecht ablaufen und die Nässe staut sich. Deshalb auch bei Anbau im Topf auf ausreichende Drainage (z.B. Kiesel oder Blähton am Boden des Topfes) und ein Abflussloch im Topf achten. Außerdem sollte man auf eine ausreichend großen Topf achten, da der Spitzwegerich einen großen Wurzelstock ausbildet.
    Düngen reicht, meiner Erfahrung nach, einmal pro Jahr im Frühjahr: am besten mit einem organischen Stickstoff-Kalium Dünger oder Brennesseljauche.
  • Gießen: der Spitzwegerich ist recht tolerant gegenüber Trockenphasen und verzeiht es wenn man ihn auch mal vergisst zu gießen. Im Topf, im Sommer an einem vollsonnigen Standort, ist allerdings schon tägliches Gießen angesagt. Sollte man es mal vergessen haben zeigt es uns die Pflanze aber auch: die Blätter kräuseln sich etwas am Rand.

Spitzwegerich als Heilpflanze – Eigenschaften:

Spitzwegerich wirkt reizlindernd und beruhigend (durch seine Schleimstoffe). Außerdem ist er entzündungshemmend.

Spitzwegerich als Heilpflanze – Anwendungsmöglichkeiten:

Spitzwegerichtee:

Den Tee kann man sowohl aus den frischen als auch aus getrockneten Blättern zubereiten.
Die Blätter dazu quer zu den Längsfasern in ca. 1 bis 2 cm breite Stücke schneiden.
Für eine Tasse 1 Teelöffel der getrockneten Blätter (bei frischen Blättern 2 Teelöffel) mit ca. 200 ml kochend heißem Wasser übergießen. Ungefähr 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Langsam in kleinen Schlucken trinken – so entfaltet sich die Wirkung am besten.

Ein paar Tipps zum Trocknen der Blätter: Die sauberen und möglichst trockenen Blätter auf Zeitungspapier oder ein Baumwolltuch auflegen. Dabei sollten die Blätter nicht in mehrere Schichten übereinander liegen. Die ersten ca. 15 Minuten kann man die Blätter noch im Freien lassen und mit einem Baumwolltuch abdecken: so können evtl. vorhandene Tierchen rauskrabbeln, denn diese suchen das Licht. Bei Zimmertemperatur an einem möglichst dunklen Ort gut trocknen.

Spitzwegerichsirup:

Was man braucht:

  • ca. zwei Handvoll Spitzwegerichblätter
  • ca. 250 g Zucker
  • Saft einer Zitrone (alternativ 100% igen Bio-Zitronensaft in der Flasche, ca. 20 ml)
  • Außerdem: 2 Schraubgläser, Topf und Sieb

Wie man ihn herstellt:

Allgemeine Hinweise:
Sämtliche Arbeitsgeräte und Gläser sauber auswaschen. Die Gläser, welche zum Ansetzen und zur Aufbewahrung verwendet werden, zusätzlich auskochen oder mit Alkohol (mind. 70%) desinfizieren. Nur bei sehr sauberem Arbeiten kommt es nicht zu frühzeitiger Schimmelbildung.
Am besten sammelt man die Blätter im Frühsommer, aber auch später im Jahr ist das noch problemlos möglich.

  1. Die Blätter möglichst sauber sammeln; ansonsten vorsichtig mit klarem Wasser abwaschen und mit einem sauberen Baumwolltuch (z.B. Geschirrtuch) gut trocken tupfen.
  2. Die Blätter in 1 cm breite Stücke schneiden; und zwar quer zu den Längsfasern.
  3. Nun die Blätter abwechselnd mit dem Zucker mit dem Zucker in ein sauberes Schraubglas (z.B. altes Marmeladen oder Gurkenglas; ca. 350 ml Fassungsvermögen) schichten. Mit dem Spitzwegerich anfangen und mit einer Zuckerschickt aufhören. Die Schichte immer mit einem Löffel gut festdrücken.
  4. Das Glas zum Ziehen lassen ca. 2 Monate an einen dunklen, möglich gleichmäßig temperierten Ort stellen (ich stelle es immer in den Keller).
  5. Nach den 2 Monaten das Glas in ein Wasserbad stellen und bei mittlerer Hitze langsam erwärmen. Den Saft der Zitronen sowie 20 ml frisch abgekochtes, heißes Wasser hinzugeben. Dann nochmal ca. 2 Stunden bei niedriger Hitze im Wasserbad ziehen lassen. Der Zucker sollte sich dabei ganz auflösen. Falls das nicht klappt zwischendurch vorsichtig mit einem Glasstab (oder ersatzweiße Löffel) durchmischen.
  6. Zum Schluss den Sirup durch ein Sieb in das zweite Schraubglas abgießen und so die  festen Bestandteile herausfiltern.

Den fertigen Sirup am besten im Kühlschrank lagern.
Bei Husten oder Kratzen im Hals 3 bis 4 Mal täglich einen Teelöffel einnehmen. Bitte immer einen sauberen Löffel nehmen, sonst bildet sich Schimmel oder die Krankheitserreger können sich im Sirup vermehren und wieder krank machen.

Spitzwegerichsalbe:

Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften eignet sich der Spitzwegerich auch für die äußerliche Anwendung bei kleineren Wunden oder Verbrennungen, sowie Insektenstichen. Die Herstellung einer Salbe aus Spitzwegerich ist recht leicht und durchaus Anfänger-tauglich:

Zunächst wird aus den Spitzwegerichblättern ein Ölauszug erstellt. Im Anschluss daran eine einfache Salbe aus dem so erhaltenen Spitzwegerichöl und Bienenwachs gemischt. Wie das genau funktioniert könnt ihr hier nachlesen: Öl- und Salbenherstellung

Und bitte denkt daran (Hinweis aus rechtlichen Gründen): Meine Rezepte und Empfehlungen basieren nur auf Erfahrungswerten und sollen weder dazu auffordern sich selbst zu behandeln bzw. eine ärztliche Behandlung/Medikation abzubrechen oder zu ersetzen. Ich gebe hier keine Heil- oder Linderungsversprechen ab. Das Nachmachen erfolgt auf eigene Gefahr.

Und für eure eigene Gesundheit: Solltet ihr euch „richtig“ krank fühlen oder es nach einige Tagen nicht besser werden, sucht einen Arzt auf.