Ringelblume

Auch die Ringelblume zählt zu meinen Lieblingspflanzen, denn sie sieht schön aus und ist vielfältig verwendbar. Zudem ist sie recht pflegeleicht. imageDie Ringelblume (Wissenschaftlicher Name: Calendula officinalis) ist eine einjährige krautige Pflanze, welche ca. 30 – 50 cm hoch wird. Sobald sie ihre Höhe erreicht hat, bilden sie Knospen und daraus entstehen wunderschöne orange Blüten.

Als Aussaatzeit eignet sich am besten der Mai, nach den letzten Nachtfrösten (also nach den Eisheiligen). Wenn man ein kleines Gewächshaus hat oder die jungen Pflänzchen bei kalten Temperaturen nochmal an einen geschützten Ort holen kann, ist die Aussaat auch schon im April möglich. In welchem Abstand muss gesät werden? Als Anhaltspunkt habe ich auf verschiedenen Internetseite gefunden, dass man einen Abstand von 20 – 30 cm einhalten sollte. Solche Angaben sind ja für Topfgärtner immer etwas schwierig… ich habe in den letzten Jahren 4 -5 Samenkörner in einen runden Topf mit 30 cm Durchmesser gesät und dies hat sich durchaus bewährt.

Die Ringelblume benötigt einen durchlässiger Boden. Dazu am besten die Erde mit etwas Sand mischen.

Außerdem benötigt sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort, also genau das Richtige für meine sonnige Dachterrasse 😊.

Die Blütezeit wird von Juni bis Oktober angegeben. Ich habe sie im Mai ausgesät und kann seit Ende Juni den Blütenreichtum genießen. Auch wenn die Ringelblume sehr pflegeleicht ist, so gibt es doch auch hier ein paar kleine Dinge zu beachten: ausreichend gießen muss sein, an heißen Sommertagen am besten morgens und abends. Zusätzlich ist es empfehlenswert die Blüten immer unmittelbar nach dem Verblühen abzuschneiden (auch wenn man sie nicht verwenden will), denn das regt die erneute Blütenbildung an.

Und wofür kann man die Ringelblumen jetzt verwenden? Den meisten bekannt ist die Ringelblumensalbe mit ihrer entzündungshemmenden und wundheilungsfördernden Wirkung (die habe ich zwar schon häufig benutzt, mich aber noch nicht an die Eigenherstellung gewagt). Jedoch kann man die Blütenblätter auch einfach trocknen und daraus Tee zubereiten. Dieser hilft bei Verdauungsbeschwerden. Da die Blüten essbar sind, kann man sie aber auch einfach über den Salat geben und so einen dekorativen Farbtupfer hinzufügen. 

Ringelblumen eignen sich übrigens auch als natürlicher Pflanzenschutz gegen Schnecken und Fadenwürmer. Wer damit zu kämpfen hat, kann deshalb auch gut Ringelblumen mit z.B. Salat kombinieren.

Aber woher hat die Ringelblume eigentlich ihren Namen? Die Blüten und auch der krautiger Teil der Pflanze sind ja nicht „geringelt“. Diese Frage erklärt sich von selbst wenn man den Samen ansieht: diese habe diese spezielle gekringelte Form, welche ihr zu ihrem Namen verholfen hat!

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