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Obst auf der Dachterrasse (oder Sonnenbalkon) - Nettes Stadtgarten

Obst auf der Dachterrasse (oder Sonnenbalkon)

Last Updated on 15. Juni 2021 by annettes_blog

Obst direkt vom Baum naschen war für mich immer ein Kindheitstraum, deshalb wollte ich es jetzt auch (wieder) haben. Meine ersten Recherchen waren ernüchternd, denn selbst wenn es kleine Sorten gab, die für Töpfe geeignet waren, so sollten diese doch windgeschützt stehen (was ich nun leider nicht bieten konnte). Dann habe ich aber doch entdeckt, dass das meiste Beerenobst ziemlich robust sein soll und auch für „meine“ Bedingungen auf der Dachterrasse – also direkte Sonneneinstrahlung und ungeschützt – geeignet ist.

Ich habe mich für folgende Beeren entschieden:

  • Kultur-Heidelbeeren: Sorte „Duke“ und „Pink Lemonade“ (letztere hat ihren Namen davon, dass die reifen Beeren ein pinke Färbung haben): beide Sorten werden nicht besonders groß und sind für den Anbau im Topf geeignet. Beim Anbau von Heidelbeeren muss man eine Besonderheit unbedingt beachten: sind benötigen sauren Boden. Deshalb nie in „normale“ Gartenerde pflanzen sondern Rhododendren- bzw. Hortensienerde verwenden. Auch sonst gibt es bei den Heidelbeeren ein paar Tipps zu beachten. Mit diesen Tipps wächst auch die „Diva“ unter den Beerensträuchern gut und trägt reichlich.
  • Brombeeren: Sorte „Navaho“: eine dornenlose Sorte mit großen leckeren Beeren von Juli bis September/Oktober. Besonders mit Kindern ist es super, wenn die Äste keine Dornen haben, so ist der Spaß beim Pflücken einfach größer.
    Infos zur Pflege von Brombeeren könnt ihr euch hier holen.
  • Himbeeren: Säulen-Himbeere ‚Twotimer Sugana‘:  sie hat ihren Namen bekommen, weil sie 2 Mal im Jahr trägt: die erste Ernte erfolgt ab Juni an den 2-jährigen Ruten (also denen die bereits im letzten Jahr neu gewachsen sind), die zweite im August-Oktober an den 1-jährigen Ruten. Die Beeren sind sehr lecker und nicht zu säuerlich; der einzige Nachteil: viele, sehr spitze Dornen. Allerdings sind Himbeerpflanzen ohne Dornen kaum zu finden, so dass wir uns wohl daran gewöhnen (müssen).

himbeere

Gepflanzt wurden die Sträucher jeweils in einen großen quadratischen Topf (50 x 50 x 50) mit Bewässerung, was sich bisher als gut funktionierend erwiesen hat.  Außer bei der Heidelbeeren-Sorte „Pink Lemonade“, hatte ich bereits ab dem ersten Sommer einen reiche Ernte und der Geschmack ist einfach himmlisch – nicht zu vergleichen mit dem was man im Supermarkt kaufen kann!

So leicht die meisten Beeren-Pflanzen auch zu pflegen sind, so gibt es doch auch einiges das zu beachten ist: Brombeer- und Himbeersträucher brauchen unbedingt den richtigen Schnitt um eine gute Ernte zu bekommen – die Details zum Schnitt könnt ihr hier nachlesen:

Außerdem habe ich verschiedene Erdbeersorten, die sich alles sehr gut entwickelt und reichen Ertrag geliefert haben. Sie befinden sich bei mir in Balkonkästen an einem den ganz Tag über sonnigen Standort.

Besonders gut bewährt haben sie Walderdbeeren (Fragraria Vesca)

Johannisbeerstrauch

Neu im letzten Herbst habe ich mir einen Johannisbeerstrauch (Sorte: Weiße Versailler) zugelegt. Die ersten Blütenansätze sind schon zu sehen, mal sehen ob sich diese neue Errungenschaft bewährt! Wichtig zu wissen ist auf jeden Fall: rote und weiße Johannisbeeren sind – im Gegensatz zu den meisten anderen Beeren –  Flachwurzler, daher ist ausreichend gießen wichtig. Am besten die Erde ab Mai mit Rindenmulch abdecken, damit nicht so viel Wasser verdunstet! Und natürlich besonders auf den Winterschutz achten, damit die oberflächlich liegenden Wurzeln nicht erfrieren.

Also zusammengefasst meine Erfahrung bisher: Beerenobst auf sonniger Dachterrasse oder Sonnenbalkon ist ein voller Erfolg 🙂

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