DIY Badesalz – Winterflair mit Sommerzutaten

Die kalten Jahreszeit ist da und ebenso der alljährliche Vorweihnachtsstress – was gibt es da schöneres als ein Vollbad zu nehmen?! Doch leider bedeutet ein Vollbad häufig Stress für die Haut. Warum? Durch langes Baden wird der Haut Feuchtigkeit entzogen.
Um dem entgegen zu wirken kann man in Salz baden. Vor allem für Personen mit trockener, gereizter und/oder schuppiger Haut ist das häufig eine gute Alternative.
Aber wieso ist das so? Das sogenannte osmotische Gleichgewicht (d.h. es fließen genauso viele Wassermoleküle durch die Haut nach außen wie nach innen) wird beeinflusst, so dass das Wasser tiefer in die Hautporen eindringen kann und somit nicht so viele körpereigene Salze ausgeschwemmt werden. Der Haut wird weniger Feuchtigkeit entzogen.
Baden mit Badesalz hat aber noch 2 weitere Vorteile: Bakterien auf der Haut können abgetötet werden und es kann helfen abgestorbene Hautschuppen abzustoßen.
 
Ihr seid noch auf der Suche nach einem tollen selbstgemachten Weihnachtsgeschenk und habt noch einige getrocknete Zutaten vom Sommer übrig? Dann findet ihr hier genau das Richtige: ein paar Ideen Badesalz selbst herzustellen.
Am besten eignet sich zur Herstellung von Badesalz Totes Meer Salz, welches einfach in Apotheke oder Drogerie zu bekommen ist. Alternativ geht auch Thermalsolesalz oder Himalaya Badesalz. Optisch wirkt es am besten, wenn man grob und feinkörniges Salz mischt, allerdings sollte man immer daran denken, dass sich grobkörniges Salz langsamer auflöst und vielleicht etwas unangenehm ist wenn man darauf liegt 😉
 
1.       Lavendel Badesalz (entspannend):
Man braucht: Meersalz (ca. 3 EL, reicht für ein Vollbad), 1 TL Mandelöl, 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl, getrocknete Lavendelblüten nach Blieben
2.       Rosmarin Badesalz (bei Erkältung und/oder Muskelverspannungen):
Man braucht: Meersalz (ca. 3 EL, reicht für ein Vollbad), 1 TL Mandelöl, 5 Tropfen ätherisches Rosmarinöl, getrocknete Rosmarinnadeln (klein gehackt, evtl. etwas mörsern, damit das ätherischer Öl aus den Nadeln in das Salz kommen kann)
3.       Citrus Badesalz (belebend):
Man braucht: Meersalz (ca. 3 EL, reicht für ein Vollbad), 1 TL Mandelöl, 5 Tropfen ätherisches Zitronenöl (alternativ, wenn man es auch bei Kindern anwenden will: Mandarine rot), Abrieb eine Bio-Zitrone oder Bio-Orange (alternativ auch selbst getrocknetes Zitronen- oder Orangepulver, siehe hier: https://www.wildfind.com/rezepte/zitrusschalen-trocknen).
 
Die Zubereitung ist für alle Badesalze gleich:
1.       Salz in eine Schüssel geben. Mandelöl (oder anderes Basisöl, wie z.B. Jojobaöl oder Sesamöl) hinzugeben und gut vermischen. Grundsätzlich eignet sich als Öl auch Olivenöl, allerdings könnte hier der Eigengeruch den Geruch der anderen Zutaten etwas verfälschen.
2.       Ätherisches Öl zu der Mischung geben und nochmal gut durchmischen.
3.       Zum Schluss die festen Zutaten wie Lavendelblüten oder Rosmarin zugeben und ebenfalls gut vermischen.
4.       Im Anschluss in ein luftdichtes Behältnis füllen. Ich verwende hier gerne Glasflaschen mit Stopfen; diese sehen gut aus und lassen sich auch wiederverwenden. Aber auch Schraubgläser oder Gläser mit Bügelverschluss sind sehr gut geeignet.
 
Schon ist das Badesalz fertig! Mit einem schönen Etikett versehen ein wunderschönes Geschenk (Eine Vorlage dazu könnt ihr euch hier herunterladen: Badesalz-Anhänger)
 
Grundsätzlich kann man bei allen hier genannten Rezepturen das Basisöl weglassen, jedoch finde ich es mit Basisöl angenehmer da dieses die Haut zusätzlich pflegt.
 
Auch für Kinder geeignet – jedoch nur für ältere! Badesalz kann wenn es eingenommen/gegessen wird zu Vergiftungen führen, auch schon in recht geringen Mengen. Deshalb Kinder erst ab einem Alter damit baden lassen in dem sie das Badewasser nicht mehr trinken 😉
Um das Baden für die Kinder noch interessanter zu gestalten ist es möglich das Badesalz noch zusätzlich mit Speisefarbe einzufärben. Dafür die Lebensmittelfarbe einfach in Wasser auflösen und auf das Salz geben.
Welche Öle zum Baden von Kindern geeignet sind habe ich bei der Herstellung von Badebomben schon mal erläutert, lest hier.
 
Haltbarkeit: Das Salz wirkt konservierend, so dass man sich keine Sorgen über die Haltbarkeit aufgrund von Rosmarin oder Zitrusschalen machen muss. Wenn ich das Salz verschenken gebe ich die Haltbarkeit mit 1 Jahr an. Es sei denn das verwendete Basisöl hat eine kürzere Haltbarkeit, dann hieran orientieren!
 
Die hier gezeigten Badesalz-Rezepturen lassen sich natürlich beliebig abwandeln: Wie wär’s mal mit Rosenblättern und Rosenöl? Oder Honig und Vanille? Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt – und ich würde mich freuen wenn ihr mir eure Ideen hier mitteilt 🙂
 

 

 

 

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